Wissenswertes Küchen


Die Küche
lateinisch: culina, italienisch: cucina, französisch: cuisine, englisch: kitchen - kommt von dem Tätigkeitswort "kochen" und bezeichnet ursprünglich den Ort in den frühen Einraumhäusern, wo gekocht und gegessen wurde. In den erhalten gebliebenen Häusern der Römer gibt es separate Räume für Kochen und Essen, die von den übrigen Wohnräumen getrennt sind. Gegessen wurde im "Triklinium", das seinen Namen von den drei hufeisenförmig um ein Tischchen angeordneten Liegen erhielt, auf denen die Römer zu Tische lagen. Auch in Schlössern und Herrenhäusern späterer Zeit wurde an dem einen Ort gekocht und woanders gegessen. Später richtete sich jeder, der es sich leisten konnte, in seinem Haus oder seiner Wohnung ein Esszimmer ein. Die Engländer haben für diese Vorliebe des Bürgertums den Begriff "Aping the duke" geprägt. Erst in den letzten Jahren hat sich ein Bewusstseinswandel voll­zogen. Das Esszimmer hat in Zeiten, in denen sich kaum noch jemand Hauspersonal leisten kann, mehr eine symbolische als eine praktische Funktion. Man zieht sich aus diesem Vorzeigeobjekt wieder zurück in die Küche. Mit dieser Neubesinnung haben sich aber auch die Ansprüche geändert. Als Statussymbol verlor das Esszimmer an Bedeutung, als persönlicher Lebensraum wird die Küche immer wichtiger. Aus dem Funktionsraum wurde ein Ort, wo der persönliche Stil, die Differenzierung und die individuelle Nutzung im Vordergrund stehen.

Arbeitsablauf

Eines der wichtigsten Ziele der Planung ist es, den Arbeitsablauf zu optimieren. Je nach Anforderung und Raum können wir Ihnen hier pro Jahr einige Kilometer Fussweg ersparen.


Auswahl

4 verschiedene Komfortstufen beim Innenleben. Unzählige Formen und Farben bei den Fronten und Arbeitsplatten. Sie erhalten bei uns: Küchen in allen Variationen.

Beleuchtung

Für nahezu alle Tätigkeiten in der Küche benötigt man gute Sicht und gutes Licht. Die Fenstergrösse soll bei Küchen 1/8 bis 1/6 der Grundrissfläche betragen, um eine gute Ausleuchtung mit Tageslicht zu gewährleisten. Als Allgemeinbeleuchtung werden je nach Grösse und Anordnung des Raums 120 bis 150 Lux benötigt. Diese Grundbeleuchtung reicht jedoch nicht aus, sie muss durch gezielte Ausleuchtung der einzelnen Arbeitszentren ergänzt werden. Dafür werden unterschiedliche Systeme angeboten. Halogen-Leuchten werden in unterschiedlichen Ausführungen als System geliefert. Sie werden in einem Doppelboden des Oberbaus eingesetzt. Weitere Systeme mit FL Leuchten oder Stromschienen werden eingesetzt. Alle Dunstabzughauben haben eine separat zuschaltbare Beleuchtung zur Ausleuchtung der Kochfläche.

Beratung


Für uns heisst das mehr zu zuhören als zu reden, denn wir wollen Ihre Wünsche hören, aufnehmen und umsetzen. Gezielt erfragen wir wesentliche Anforderungen. Bei Varianten zeigen wir Ihnen jeweils die Vor- und Nachteile auf, so fällt Ihnen die Entscheidung leichter.

Checkliste

Mit der Planung nach unserer Checkliste vergessen wir nichts. Sie haben die Gewissheit, dass nach der Montage Ihrer Biglerküche alles seinen Platz hat.

Dampfgarsysteme

In einer Dampfkammer im Backofen wird in kurzer Zeit Heissdampf mit unterschiedlichem Druck erzeugt und während des Programmablaufs über eine Einblasöffnung in den Backofeninnenraum direkt auf und zwischen das Gargut geblasen. Dadurch findet ein intensiver Wärmeaustausch statt, der kurze Ankochzeiten ermöglicht. Drucklose Geräte arbeiten mit Dampftemperaturen von oder bis 100 Grad Celsius und benötigen keinen festen Wasseranschluss. Dampfdruckgeräte bieten zusätzlich zu den Dampftemperaturen zwischen 50 und 100 Grad Celsius die Möglichkeit, Temperaturen von 101 bis zu 120 Grad Celsius zu nutzen. Durch den Überdruck von einem Bar, verkürzen sich die Garzeiten um die Hälfte. Einige Geräte haben einen festen Wasserzu- und ablauf, so dass alle Garvorgänge automatisch ablaufen. Beim Dampfdruckgerät und den Dampfgargerä­ten ohne Druck mit einem Dampferzeuger, der sich ausserhalb des Garraums befindet, ist ein Garen unter Ausschluss von Sauerstoff gegeben, so dass die natürlichen Farben der Lebensmittel erhalten bleiben und bestimmte Vitamine nicht zerstört werden. Beim Dampfgaren in gelochten Behältern reduzieren sich die Auslaufverluste, Vitamine und Mineralien bleiben erhalten und der Eigengeschmack der Lebensmittel muss nicht durch Salzen und Würzen verstärkt werden.

Echtholz

In Katalogen und Anzeigen wird von einigen Herstellern sehr häufig das Wort "echt" verwendet. Damit möchte man eine Holzküche von "unechten" Laminate unterscheiden und im Zusammenhang mit der Holzart ("echt Eiche") sagen, dass es sich hierbei um richtiges Eichenholz und nicht um eine auf Eiche "getrimmte" andere Holzart handelt. Unmissverständlicher wäre die Bezeichnung "Eiche Massivholz" oder "Eiche Furnier". Nach DIN 68871 darf das Wort "echt" nur dann der Bezeichnung hinzugefügt werden, wenn Furnier und Teile aus Massivholz derselben Holzart bestehen und kann auch dann verwendet werden, wenn eine Front aus einem Rahmen mit profiliert massivem Holz und einer Füllung in furniertem Holz zusammengesetzt ist.

Ecklösungen

Für Unter- und Oberbau oder im Hochschrank, ob Karussell, Eckauszug, einfache Tablare, begehbarer Hochschrank oder was auch immer Sie wünschen. Jede Ecke wird so optimal ausgenutzt.

Energielabel

Die EU-Kenndaten auf dem sogenannten Energielabel erlauben bei Hausgeräten einen unmittelbaren Vergleich der Geräteleistungen beim Energieverbrauch. Bei Waschmaschinen kann zusätzlich der Wasserverbrauch verglichen werden. Je nach Energieverbrauch werden die Geräte in die Energieeffizienzklassen A bis G eingruppiert. Dabei stehen A bis C für sehr sparsam bis sparsam, D steht für durchschnittlich und E bis G bedeuten hohen Verbrauch. Analog dazu stehen bei der Wasch- und Schleuderleistung A für bessere und G für schlechtere Ergebnisse.

Entsorgung der
alten Küche

Das erledigen wir für Sie. Die Stoffe werden weitgehendst getrennt.

Entsorgung der
neuen Küche

Obwohl Biglerküchen eine Lebenserwartung von über 20 Jahre haben, kommt auch für diese der Tag der Entsorgung. Wir vermeiden wo möglich schwer entsorgbare Stoffe. Wenn Sie Verbundwerkstoffe wünschen, werden wir Sie darauf hinweisen.

Ergonomie

Der Begriff leitet sich aus den beiden griechischen Worten "ergon" (Mühe, Arbeit) und "nomos" (Gesetz, Regel) ab. So definiert sich Ergonomie als die Lehre der menschlichen Arbeit. Für die Arbeit in der Küche empfehlen Ergonomiewissenschaftler einen häufigen Wechsel der Arbeitshaltung und fordern einen Sitzarbeitsplatz in der Küche. Schwere Gegenstände sollten in Hochschränken immer unterhalb des Schultergelenks gelagert werden, weil sonst beim Herausheben die Rückenbelastung zu gross wird. Aus ergonomischer Sicht besonders zu empfehlen sind den jeweiligen Anforderungen des Arbeitsplatzes entsprechend unterschiedliche Höhen oder höhenverstellbare Arbeitsplätze, in Sicht- und Greifhöhe eingebaute Backöfen, Geschirrspüler und Auszugsschränke.

Farbe


Haben Sie Mut zu Farbe? Ja sicher! Mit der farblichen Gestaltung beeinflussen wir unser Unterbewusstsein. Nutzen Sie die Leuchtkraft der Farben zu Ihrem Nutzen. Begutachten sie die Farbe in Ihrem Haus bei Kunstlicht sowie bei Tageslicht. Morgen- oder Abendsonne verändern die Farbtempera­tur ebenfalls, lassen Sie das auf sich wirken.

Weisse Küchen: zeigen Grösse. Der Raum wirkt leicht, klar und ästhetisch rein. Der befürchteten Sterilität wirkt man am besten entgegen in dem man mit dem Boden, der Rückwand oder mit Zubehör einen Farbtupfer einbringt.

Gelbe Küchen: Sie sind strahlend gut aufgelegt, gelb muntert auf. Diese Heiterkeit ist ansteckend. In Asien ist gelb die Farbe der Glückseligkeit. Gelb regt die Kreativität an (das gilt auch für das Kochen) und wärmt die Atmosphäre auf. Vor allem Küchen mit wenig Lichteinfall oder mit begrenztem Platzange­bot profitieren von dieser Wirkung.

Rote Küchen: die reinsten Energiequellen, rot hat Power, Energiegeladen und unübersehbar kommt es dem Betrachter entgegen. Designorientierte Menschen setzen rot in allen seinen Schattierungen immer vermehrt ein. Rot steht für sinnlichen Genuss und für aktive Lebensfreude. Das sind keine schlechten Voraussetzungen für einen Raum, der dem leiblichen Wohl und der Geselligkeit zugedacht ist.

Graue Küchen: die feine Eleganz, ob in Form von Granit, Edelstahl oder Möbelfront. Graunuancen stehen für zurückhaltende Eleganz und hohe Wertigkeit. Zurückhaltung und Neutralität sind die Stärken dieser ¨Grauzone¨. Gerade in modernen Küchen liegen Grauabstufungen voll im Trend. Gekonnt spielen Sie hier je nach Material Ihre ästhetische Rolle aus. Ruhig, edel und manchmal ein bisschen unnahbar, aber immer bereit, sich auf andere Farben einzulassen.


Form

Lassen Sie sich nicht durch Programme in der Auswahl einschränken. Suchen Sie den Küchenbauer, der Ihnen die Form bietet, die in Ihr Haus und zu Ihnen passt. Biglerküchen gibt es in allen Varietionen.

Formaldehyd

Eine chemische Verbindung, bestehend aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Formaldehyd ist in konzentrierter Form ein farbloses, stechend riechendes, die Augen und die Schleim­häute der Atemwege reizendes Gas. In nachweisbaren Mengen ist es als Lebensgrundsubstanz im Körper jeder Zelle vorhanden. Zusätzlich eingeatmeter Formaldehyd wird im Körper schnell abgebaut. 1980 wurde es "als Stoff mit begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potential" eingestuft. Eine verschärfte Einstufung als "tatsächlich krebserzeugend" erfolgte bisher nicht. Es ist weltweit die am meisten produzierte Chemikalie und wird in vielen Produktbereichen verwendet (Kosmetika, Farben, als Konservierungsmittel, Textilindustrie und der Spanplattenherstellung). Für Möbel ist ein Emissionsgrenzwert vorgeschrieben. Emission: Spanplatten, das wichtigste Basismaterial für den Küchenmöbelbau, emittieren Formaldehyd. Die Konzentration von Formaldehyd wird in ppm (parts per million) angegeben. Bei einem ppm Formaldehyd, kommt auf eine Million Teile Luft ein Teil Formaldehyd. Das entspricht einer Menge von 1,248 Milligramm Formaldehyd in einem Kubikmeter Luft. Spanplatten geben in viel geringeren Mengen Formaldehyd ab. Im Küchenmöbelbau sind entsprechend der Chemikalienverordnung nur noch Platten der Emissionsklasse E1 zugelassen. Hier liegt die Formaldehyd Ausgleichkonzentration unter 0,1 ppm = 0,12 mg/m. Die Bestimmung der Formaldehydemission erfolgt in Prüfkammern unter definierten Bedingungen für Temperatur, Luftfeuchte, Raumbeladung und Luftwechselrate.

Grundsätze


Sicher haben auch Sie Ihre Grundsätze im Leben. Wir haben sie auch, z.B. die 7 Grundsätze im Küchenbau. Wir planen nach diesen, damit gehen wir sicher, dass in Ihrer Küche kein ¨Stolperstein¨ eingebaut wird. Welches sind diese Grundsätze: Das verraten wir an dieser Stelle nicht, aber Sie können sich darauf verlassen, Ihre Küche werden wir nach dieser Regel planen.

Hochschrankeinbau
von Geräten

Nebst dem bekannten Einbau im Hochschrank von Kühlschrank und Backofen, werden vermehrt auch Geschirrspüler hoch eingebaut. Der Gewinn an Ergonomie im Alltag ist beträchtlich, dem Geschirrspüler kann sogar mehr Priorität als dem Backofen beigemessen werden, das heisst wenn aus Platzmangel nicht beide Geräte eingebaut werden können, dann wird der Backofen konventionell unter dem Kochfeld eingebaut.

HPL-Platten

(sogenannte Kunstharzplatten). Dekorative Hochdruck Schichtpressstoffplatten (High Pressure Laminate) bestehen aus durchgehend gleichmässig geschichteten Papierbahnen, die mit härtbaren (duroplastischen) Kunstharzen getränkt worden sind. Die Dekorschicht besteht aus einem eingefärbtem oder bedruckten und mit Melaminharz getränkten Bogen. Die Kernschichten bestehen aus Bogen, die mit Phenolharz getränkt werden. Unter hohem Druck bei gleichzeitiger Hitzeeinwirkung werden die verschiedenen Schichten unlösbar miteinander verpresst und härten zu einem festen nicht mehr erweichbaren Plattenkörper aus. Das Ergebnis sind Kunststoffplatten von durchgehender Härte und grosser Festigkeit mit porenlosen Oberflächen. Die Dicke der Platte beträgt je nach Fabrikat zwischen 0,6 und 1Millimetern. Sie wird auf Spanplatten verleimt. Die nachformbaren (Postforming)) Schichtstoffplatten werden in speziellen Einrichtungen in eine Richtung verformt und auf entsprechend profilierten Trägerplatten verleimt. So ist es möglich, fugenlose Kantenausbildungen und Rundungen auszuführen. HPL-Platten werden in den Küchen als Arbeitsplatten sowie als Belag für Fronten und Kanten verwendet. Sie sind weitgehend unempfindlich gegen chemische und thermische Einflüsse.

CPL Plattenbelag, der im Endlosverfahren (Continuous Pressure Laminated) in besonders wirtschaftlichen Längen produziert werden kann. Die Abriebfestigkeit und die Stabilität gegenüber weitere mechanische Einflüsse ist aber bedeutend geringer als bei den HPL Platten. Leider werden immer mehr CPL Platten im Küchenbau eingesetzt, das auf Kosten der Lebensdauer der Küche

Ideen

Haben Sie Ideen, die Sie genau nach Ihren Vorstellungen umsetzen möchten oder lieben Sie es, wenn wir Ihnen mit unseren Ideen und unserer grossen Erfahrung helfen? Alles ist möglich.

Induktion

Das Kochen auf Glaskeramik ohne Beheizung der Kochzonen, durch induktive Erwärmung wird seit 1987 angeboten. Dabei wird die Wärme direkt im Topf oder Pfannenboden erzeugt. Flache, unter der Kochzone angeordnete Induktionsspulen werden mit hochfrequenten Wechselströmen gespeist. Sie erzeugen magnetische Wechselfelder. Nur in magnetisch leitendem Kochgeschirr (z.B. Stahlemail oder Gusseisen) erzeugen sie Wirbelströme und damit Wärme. Die Glaskeramik wird dabei nur indirekt vom Topfboden erwärmt. Da die Wärme im Topfboden entsteht, kann dessen Durchmesser auch kleiner sein als der der Kochzone. Da der Betrieb der Induktionsspule eine Frequenz von mehr als 20 Kilohertz erfordert, ist ein Umrichter notwendig, der die Netzfrequenz von 50 Hertz auf Hochfrequenz umsetzt. Dieser Umrichter und andere notwendige Bauteile sind in einem separaten Modul im Sockel­bereich untergebracht, das belüftet werden muss. Die Energieumwandlung direkt im Kochgeschirr führt zu kürzeren Ankochzeiten. Das System reagiert - ähnlich wie Gasbrenner - sehr schnell auf Leistungszu­fuhr, jedoch mit erheblich grösserer Energieausnutzung und Effizienz. Die erstaunlich grosse Anwen­dungs­­breite von 50 bis 2800 Watt je Kochstelle ermöglicht ein sehr fein abgestuftes Kochen. Ein Tempe­raturfühler unterbricht bei einer bestimmten Grenztemperatur die Leistungszufuhr. Dadurch wird eine Überhitzung des Topfbodens verhindert. Wenn kein Topf aufgesetzt ist, erfolgt auch keine Leistungs­aufnahme, die Kochzone wird automatisch abgeschaltet. Mehr Sicherheit für den Benutzer bedeutet auch die im Vergleich zu herkömmlichen Beheizungen sehr viel geringere Kochfeldtemperaturen.

Kleinigkeiten

Kleinigkeiten werden bei uns GROSS geschrieben. Sie versüssen das Leben sagt man. z.B.: Unsere Scharniere öffnen ca. 110° bis 155°, das bringt Ihnen mehr Freiraum, bessere Bedienbarkeit. Integriertes Licht am Arbeitsplatz geschaltet mit einem berührungslosen Schalter! Kehrichttrenner lassen sich ohne Hände öffnen. Brotschubladen, Tüchlihalter, eingebaute Waage, Lautsprecher, Radio, Internetanschluss etc. Sind das wirklich Kleinigkeiten? Diese Entscheidung überlassen wir Ihnen.
Koch- und Lebensgewohnheiten


Wir sind nicht neugierig, aber je mehr wir wissen, desto besser passt Ihre neue Küche zu Ihnen. Kochen Sie meistens alleine oder zu zweit, kochen Sie für sich alleine oder haben Sie regelmässig viele Gäste? Wie fühlen Sie sich wohl, was passt zu Ihnen?

Koordination technisch, terminlich

Sie sind sicher einig mit uns: zu einer guten Leistung zählt auch eine reibungslose Montage. Wir koordinieren kostenlos für Sie die technischen und terminlichen Faktoren mit den beteiligten Handwerkern. Sie profitieren von einer raschen und reibungslosen Abwicklung. Ob Sie während der Montage lieber tagtäglich dabei sind oder bis zur Schlüsselübergabe abwesend sind, das können Sie bei uns wählen.

Lebensdauer

Die durchschnittliche Lebensdauer einer Einbauküche beträgt 15-20 Jahre, bei Biglerküchen ist das über 20 Jahre! Deshalb lohnt es sich für Sie nicht die Erste, sondern die Beste Küche zu wählen.

Lebensraum oder reiner Arbeitsplatz

Von der rein funktionell gestalteten Arbeitsküche bis hin zum integrierten Essplatz mit einem Ambiente, wo Sie und Ihre Gäste sich wohlfühlen. Ist Ihre Küche gleichzeitig Bastelraum, oder verrichten Sie noch andere Arbeiten hier? Wir bringen Lösungen, die sich bewähren.

Luftwechselrate

Eine wichtige Grösse für die Berechnung der Abluftmenge. Sie gibt an, wie oft die Raumluft pro Stunde ausgetauscht wird. Eine Luftwechselrate von 0,5/h bedeutet, dass 50 Prozent der Raumluft pro Stunde ausgetauscht wird. Je nach Grösse des Raumes wird in einer Küche ein sechs- bis zwölffacher Luftwechsel pro Stunde empfohlen. Diese Werte sind Grundlage für die Auswahl der richtigen Luftförderleistung. Bei sechs- bis zwölffachem Luftwechsel werden keine Zugerscheinungen in der Küche wahrgenommen. Wird im Dauerbetrieb die empfohlene Luftwechselrate überschritten, sind gesundheitliche Schäden nicht auszuschliessen. Wird sie unterschritten dann ist der Dampfabzug zu schwach.

Materialien

Nicht nur Holz und Kunststoffe verarbeiten wir zu Ihrer Traumküche. Auch Natursteine (Granit, Schiefer, Marmor, Lavastein), Glas, Metall etc.

Mikrowellengeräte

Beim Garen, Erwärmen oder Auftauen mit Mikrowellen wird die Wärme direkt in der Speise erzeugt. Dabei wird elektrische Energie durch einen Sender (Magnetron) in Wellen mit einer Frequenz von 2450 MHz umgewandelt und in einen geschlossenen Garraum geleitet. Die Wellen mit einer Länge von 12,3 Zentimeter werden von den metallischen Flächen des Garraums reflektiert und durchdringen anorganische Stoffe Glas, Keramik, Porzellan, und Kunststoff) und werden von organischen Stoffen (Speisen und Flüssigkeiten) absorbiert (aufgenommen). Die Wellen versetzen dabei die Moleküle der Speisen in sehr schnelle Schwingungen und wandeln sich so in Reibungswärme um. Da dies direkt in den Speisen erfolgt, werden sehr kurze Erwärmungszeiten erzielt. Der Mikrowellenherd ersetzt den normalen Herd nicht, ist jedoch als Zusatzgerät ideal zum Wiedererwärmen fertiger Gerichte, Auftauen von Tiefkühlkost, besonders schmackhafter Zubereitung von Fischgerichten und zum Garen von Nahrungsmitteln (Gemüse) geeignet.

Möbelmasse:
 

Bigler-Küchen

Sie werden in der gewünschten Norm (meistens SMS) hergestellt, solange diese Norm passt und den gewünschten Nutzen bringt. Breitenausgleichskästli oder die Höhen werden auf Mass hergestellt. Ohne Mehrkosten erhalten Sie eine ¨massgeschreinerte¨ Küche! Die Arbeitsplattenhöhe kann frei gewählt werden. zwischen 860 und 940 mm ohne Mehrpreis. Verschiedene Höhen sind problemlos zu kombinieren. Innenmasse werden bei keiner der folgenden Normen festgehalten. Wir sichern Ihnen den messbar grössten Innenraum zu. z.B. unsere Schubladen sind 550 mm tief (Nennmass) effektifer Nutzraum 526 mm. Die Innentiefen beim Unterbau und Hochschrank beträgt 553 mm, beim Oberbau 300 mm. Wir erreichen mit unserem System eine bis 20% bessere Raumausnutzung.

SMS NORM (ehemals SINK)

Die Angaben sind umfassend und verbindlich festgelegt. Die Höhenteilungsmasse werden in 1/6 Schritten von 127 mm eingeteilt. Ein Unterbau exkl. Sockel ist 6/6 hoch, also 762 mm. Der Hochschrank ohne Sockel ist 16/6 = 2032 mm hoch oder ein oder mehrere Sechstel kleiner oder grösser. Breitenraster sind 275 und 550 mm als die meist angewandten, daneben werden Breiten von 300 – 600 mm jeweils in 50 mm Schritten eingesetzt, neu werden Elemente bis 900 mm eingebaut. Die Tiefe der Arbeits­platte ist 600 mm, der Hochschrank 605 mm und der Oberbauschrank 330 mm. In den ca. 3.5 Mio. Schweizerküchen stehen ca. 70 – 80 % Küchen nach der SMS Norm, deshalb ist die Verfügbarkeit für Ersatzgeräte über –zig Jahre hinaus gewährleistet, denn kein namhafter Hersteller wird auf diesen Markt freiwillig verzichten.

EURO-NORM

Die Masse für Küchenmöbel und Küchengeräte sind auf europäischer Ebene in der Norm EN 1116 empfohlen. Danach gelten für die Höhe des Unterschranks bzw. des Unterbaugeräts die Koordina­tions­masse 820, 870 und 920 Millimeter. Die Tiefe der Arbeitsplatte muss mindestens 600 mm und die Höhe des Sockels mindestens 100 mm betragen. Die Höhe der Oberschränke ist nicht festgelegt und ihre Tiefe darf höchstens 400 mm betragen. Da die Breitenabmessungen von Küchenmöbeln nicht genormt sind, verwenden die Hersteller Rastermasse. Man unterscheidet die 10er Teilung (oder das 10er Raster) mit den dafür typischen Abmessungen 200, 300, 400, 500, 600, 100 Zentimeter und die 15er Teilung (oder 15er Raster) mit den dafür typischen Abmessungen 300, 450, 600, 900, 1200 Zentimeter. Eine Mischung beider Teilungsmasse in einem Küchenmöbelprogramm ist durchaus möglich.

Offerte

Inkl. 3-dimensionaler Zeichnung (Perspektive), professionell gestaltet, übersichtlich, verständlich und transparent. Wenn trotzdem Fragen offen sind, stehen wir zur Verfügung um Ihre Wünsche zu erfüllen.

Öffnungsarten für Kästli

Rolladen, Falttüren, Flügeltüren, Klappen, Lifttüren, Schubladen, Drehbeschläge, Schiebetüren etc.

Pflege

Mit der richtigen Pflege lebt Ihre Küche länger und bleibt dabei so schön wie am ersten Tag. Siehe unsere Pflegetipps.

Pflegetipps:
 

Arbeitsplatten

Grundsätzlich gilt dasselbe wie bei den Möbelfronten.

Granit ist sehr einfach zu pflegen. Starke Verschmutzungen wie Oele, Fette, Spritzer aus der Bratpfanne rasch mit Lappen oder Schwamm und etwas Abwaschmittel reinigen. Bei Verwendung von Entkalkungs­mittel sofort mit Wasser nachspülen. Bei Marmorabdeckungen dürfen keine Entkalkungsmittel verwendet werden. 

Chromstahlflächen

Einfache Reinigung mit Lappen und Reinigungsmittel. Immer in der Strukturrichtung wischen. Entkalkung mit Haushaltessig oder spez. Entkalker, wenn nötig mit Essigessenz. Übrigens wirken Essig und Essigessenz besser, wenn sie angewärmt sind.
Keramik- oder Kunststoffspülen: Da eignet sich das Einstreuen von Abwaschmittelpulver der Spülmachine auf die angefeuchtete Fläche. Nach einer Einwirkungszeit (ev. sogar über Nacht) kann die Reinigung vollendet werden.

Dampfabzug

Waschbare Metallfilter sollte man regelmässig, sofern vorhanden, im Geschirrspüler, spülen. Das einlegen in Spülmittellauge und anschliessend ausspülen eignet sich auch. Nie sollten die Filterflächen zusammengedrückt werden, dadurch verringert sich der Luftdurchlass und die Wirkung des Abzuges nimmt ab. Ersatzfilter in jeder Grösse erhalten Sie bei uns.

Möbelfronten

Die Reinigung aller Küchenfronten aus Kunststoff, Lack oder Holz sollten grundsätzlich mit den im Haushalt üblichen, in Wasser löslichen Reinigungsmittel (auch Waschpulver, Schmier- und Kernseife) erfolgen. Starke Verschmutzungen sofort reinigen, also nicht einwirken lassen. Wichtig ist es die Fronten regelmässig, also in der Regel einmal monatlich zu reinigen. Sie können sie mit einem weichen, sauberen Tuch (trocken oder feucht) mit einem Fensterleder oder mit einem Schwamm abwischen. Damit keine Schlieren entstehen, sollte man nach der feuchten Reinigung, insbesondere dann, wenn Reinigungsmittel verwendet wurde, die Oberflächen mit einem saugfähigen, trockenen Tuch oder Papier nachwischen. Sofern vorhanden, sollte man immer in der Struktur- resp. Maserrichtung reiben. Ein Pflegemittel ist nicht erforderlich, solche führen meistens zu unschönen Rückständen. Starke, festsitzende Verschmutzungen dürfen nicht mechanisch (Messer, Scotch etc.) entfernt werden. Betupfen Sie die Stelle direkt mit dem Reinigungsmittel (Spiritus, Waschbenzin, nur bei offenem Fenster anwenden) und lassen sie es einige Zeit einwirken. Zur Sicherheit können Sie das Mittel vorgängig an einer Innenseite der Front ausprobieren, oder fragen Sie uns, unser Service kann Ihnen auch hier weiter helfen. Vermeiden Sie Aceton als Reinigungsmittel.

Keramik oder Kunststoffspülen

Da eignet sich das Einstreuen von Abwaschmittelpulver der Spülmachine auf die angefeuchtete Fläche. Nach einer Einwirkungszeit (ev. sogar über Nacht) kann die Reinigung vollendet werden.

Kochstellen

Glaskeramikkochflächen sollten vor der ersten Benutzung und danach regelmässig gründlich gereinigt werden. Rückstände können sonst eingebrannt werden. Grobe, fest anhaftende Verschmutzungen entfernt man am besten mit dem von uns mitgelieferten Sccraper (Klingenhalter), den setzt man wie einen Schneepflug ein. Zur Pflege gibt es Reinigungsmittel oder kombinierte Reinigungs- und Schutzmittel (z.B. Sigolin) Achtung: sollten Ihnen einmal zuckerhaltige Speisen überlaufen, eine Alufolie oder Kunststoffgeschirr schmelzen, dann sofort, noch im heissen Zustand mit dem Sccraper reinigen, in diesen Fällen nie die Kochstelle abkalten lassen und erst dann reinigen.

Planung

Früh geplant ist Geld gespart! Planung ist der wichtigste Teil beim Küchen(um)bau. Hier entscheiden Sie zusammen mit uns, wie Sie die nächsten 20-25 Jahre Speisen zubereiten, Familie und Freunde bekochen. Wagen Sie es ruhig in der Planungsphase alle, auch unmöglich erscheinenden Wünsche anzubringen, meistens sind diese realisierbar. Sollten Wände versetzt oder gar herausgenommen werden, Fenster oder Türen ver- oder ersetzt werden, die Küche in einem anderen als dem heutigen Raum eingebaut werden? Welche Apparate möchten Sie einbauen, wo versorgen Sie kleinere Haushaltmaschinen so, dass sie griffbereit sind, wenn sie gebraucht werden. Können Sie sich in 15 Jahren auch noch so bücken wie heute oder möchten Sie lieber im unteren Bereich der Küche Schubladen einbauen?
Planungsfehler sind unbedingt zu vermeiden! Fragen Sie nach, wenn der Plan oder der Beschrieb für Sie unverständliche Angaben beinhaltet. Die beste Raumausnutzung erreichen wir, indem wir die an sich schon phänomenalen Innenmasse mit Massarbeit (ausserhalb jeder Norm und ohne Mehrpreis) bei den Abschlusskästli ergänzen. 

Preis

Die Freude am tiefen Preis hält meistens nicht sehr lange an, wenn sich das Gekaufte im Alltag nicht bewährt. Vergleichen Sie den Preis mit dem Nutzen, den Sie haben werden. Setzen Sie beim Nutzen dasjenige an die oberste Stelle, das Ihnen am Wichtigsten ist. Ist das die Nutzfläche der Kästli (in m2) oder dessen Volumen (in m3)? Oder ist es die Lebensdauer, die Anordnung, verschiedene Arbeitsplatzhöhen etc. 

Teilersatz, Ergänzungen, Renovation

Vielleicht lohnt sich eine Renovation oder Teilersatz Ihrer Küche. z.B. Fronten, Arbeitsplatten, Geräte ersetzen. Renovation an bestehender Einrichtung, oder Ergänzen der bestehenden Einrichtung, wir beraten Sie gerne.

Teppan-Yaki

Die asiatische Küche - das Kochen mit dem Wok - diente als Vorbild für dieses Kochfeld: eine runde Edelstahlplatte, die flächenbündig in die Arbeitsplatte eingebaut wird. Beim Erhitzen wölbt sich die Edelstahlplatte schüsselförmig nach unten. Die innere Heizzone ist zum Braten und Dünsten geeignet, und der Aussenbereich der Edelstahlplatte wird zum Garen und als Warmhaltezone benutzt.

Träume

Von Ihrer Wunschküche haben Sie sicher schon geträumt, darum lasst uns über Ihre Träume reden -  mit uns werden sie Realität.

Trends

Küchen sind so verschieden wie die Menschen, die sich darin bewegen. Der Gestaltungsfreiheit und der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt.

Stauraum


Messbar den grösst möglichen Stauraum haben Sie in einer Biglerküche! z.B. beim Norm-Aussenmass: haben unsere Schubladen eine Bodenlänge von 526 mm (Mitbewerber meistens 50 oder sogar bis 100 mm kleiner) alle Schubladen sind voll ausziehbar. Oberbauböden sind innen 300 mm tief, etc.. Der Nutzen ist mehr Stauraum und die optimale Zugänglichkeit. Je kleiner die Küche, desto wichtiger ist die optimale Ausnutzung.

Sicherheit

Die Sicherheit ist bei uns Bestandteil der Planung. Um die gute Zugänglichkeit der oberen Möbel zu erreichen,  empfehlen wir Ihnen einen eingebauten Steg.

Zubehör, Accessoires

Die riesige Auswahl an Zubehör ist fast nicht überblickbar. Einen kleinen Teil davon sehen Sie in unseren Offerten. Weitere Auswahl bieten wir Ihnen an Hand von Mustern und Katalogen an.
 
* Die gemachten Angaben über unsere Küchen beziehen sich auf die Standard- (Innen alles weiss), die Exklusiv- (Metallteile in Edelstahl) und die Naturaausführung (reine Holzküche inkl. Möbel). Unsere Komfortstufe Econorm ist eine einfachere Kücheneinrichtung, die nur in der Norm und mit 50 cm tiefen Schubladen lieferbar ist.